Eröffnung THEFABRIC,15. Juni 2012

ERÖFFNUNG  ab 19 Uhr *** Performances, Experimental-Musik, vegane Leckereien

Filigrane Couture wird unter Feuchtigkeitseinwirkung aufgelöst – inszeniert von Julia Riederer (jilojinx Art-Fashion/Wien) und Susanne Steinmaßl (zoo.pks/ München). Der Schnelllebigkeit und Vergänglichkeit ihrer Couture begegnen die beiden Künstlerinnen an anderer Stelle mit Produktionsstress. An einer Werkstätte, die auf einen nackten Stuhl mit Handarbeitsutensilien reduziert ist, wird am sprichwörtlichen „roten Faden“ gearbeitet. Dieser soll im Zuge des Ausstellungsprojekts bis in den Stadtraum hinauswachsen. Die Besucher_Innen können sich die karge Produktionsstätte aneignen und haben die Aufgabe, bei Schichtwechsel für eine Ablösung zu sorgen, um die Produktion permanent am Laufen zu halten. Weiterlesen

Symposium vom 16.-17. Juni 2012

Zum Auftakt lässt ein zweitägiges Symposium in die Ausstellungsthematik eintauchen. Expert_Innen aus den Bereichen Mode, Styles und visuelle Kulturen laden bei Performance-Lectures, Diskussionsforen, Stadterkundungen und Workshops zum künstlerischen Austausch ein.

Samstag, 16. Juni 2012 Symposium – Erster Tag

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Tag der geschlossenen Türe am 20.06.12

THE FABRIC widmet sich am Mittwoch, den 20. Juni der Problematik der Exklusion. Im Zuge eines Tages der geschlossenen Türe wird das MaximiliansForum bewusst unzugänglich gemacht. Entwickelt und durchgeführt wird der Projekttag gemeinsam mit Veronika Dimke (München) und abArt, eine Münchner Performance- Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung.

Von 16 – 21 Uhr rollt „I PACK MY BAG“ von Maria Walcher auf die Strasse und läutet damit eine Reihe von Aktionen zur Subversion von Ausschlussmechanismen ein: Alle sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und die „Schneiderei auf Rädern“  in einer gemeinsamen Aktion textil zu erweitern, zu schmücken und auszubauen … dabei könnt ihr mehr über die einzelnen Geschichten der Kleider und deren zurückgelegten Wege erfahren, sowie neue Kreationen anprobieren.

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Hörkunst trifft auf Theater und elektronische Musik am 21.06.12

Ab 19 Uhr – Hörkunst, Lesung, elektronische Musik:

Das Abendprogramm wird von Florian Schenkel und dem Neuesten Modebarometer Mittlerer Ring (NMMR) gestaltet. In seinem konsumkritischen Hörspiel-Theater „Golden Shower – er geht nicht tot“ beschreibt Schenkel die Einverleibung von Gegenstimmen im globalen kapitalistischen Verwertungssystem auf humorvolle Weise. Weiterlesen

Radical Crafting am 22.06.12

Von 16 bis 20 Uhr, Mode-Kunst-Workshop: „Radical Crafting in Theorie und Praxis“

Hier haben Besucher_Innen Gelegenheit, den subversiven Einsatz von Nadel und Faden zu erproben. Die Kulturwissenschaftlerin Natalie Bayer (München) und die Textilkünstlerin Stephanie Müller schärfen in Theorie und Praxis den Blick für textile Aneingungsstrategien und Ausschlussmechanismen in der Mode.

Montag, 25. Juni 2012

Workshop, Stadtforschung, textile und mediale Experimente:

14 – 18 Uhr: Workshop „Stadtraum als ästhetisches Forschungslabor“
Studierende des Instituts für Kunstpädagogik (Department Kunstwissenschaften der LMU/ München) nutzen den Stadtraum als ästhetisches Forschungslabor. Die Besucher_Innen sind zur Forscher-Tour rund um das MaximiliansForum eingeladen.

16 -19 Uhr: Workshop „Wider die Wegwerfkultur oder brauchen wir das alles noch?“
Tina Griffith
(C.I.Y. REPUBLIC/München) lässt für THE FABRIC ein mobiles Dach über dem Kopf aus Hausrat und Leergut entstehen. Anhand eines Fragebogens können die Besucher_Innen ihr eigenes Konsumverhalten auf spielerische Weise reflektieren. Die Konsument_Innen des Tages erhalten Papiere zwischen Ausweis und Ausweisung.

Ab 20 Uhr aktiviert das Department of Volxvergnügen (München) sämtliche, zuvor kollektivierte Energien, appliziert Anti-Schmuck, transformiert eine Stickmaschine zur mobilen Reizüberflutungseinheit und musiziert Geräusche aus dem Bumm-Bumm-Kinderwagen.

Ein weiterer Tag der geschlossenen Türe – mit Programm am 27.06.12

Mittwoch, den 27. Juni 2012

16 Uhr „Identitäten to go“:
In der von Myriam Gbur (München) choreographierten Maskenperformance wechseln die Spieler-/innen vor etablierten Konsumtempeln ihre Masken wie Handtaschen und Kleidungsstücke. Der Performance liegt die Frage zugrunde, wie stark und auf welche Weise wir uns mit unserem Gesicht und unserer Kleidung identifizieren, was für eine „Sprache“ unserer Kleidung spricht, was an uns „Maske“ und was authentisch ist…Angeregt und ermuntert durch das Spiel mit den Masken und Identitäten werden anschliessend auch Passanten und Zuschauer mit einbezogen… Weiterlesen